Bochum erkennt Sepsis
Sepsis betrifft alle Bereiche des Gesundheitswesens – von der Hausarztpraxis über die Pflege bis zur Intensivstation. Im Rahmen der bundesweiten Kampagne #DeutschlandErkenntSepsis setztee auch Bochum ein starkes Signal für mehr Patientensicherheit.
Die Bochumer Krankenhäuser, das Aktionsbündnis Patientensicherheit und die Stadt Bochum luden gemeinsam zum Austausch ein. Im Auditorium des Deutschen Bergbau-Museums diskutierten Fachkräfte aus Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen. Nach begrüßenden Worten der Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Bochum und der Dekanin der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität folgte eine Keynote durch Prof. Dr. Michael Adamzik, Vorsitzender der Deutschen Sepsis-Gesellschaft. Im Anschluss folgten echte Einblicke in den klinischen Alltag in Bochum. In Blitzlichter berichteten Vertreter aller Bochumer Kliniken praxisnahe Beispiele – mit dabei Benedikt Gottschlich, der Ärztliche Leiter der Geburtshilfe am Augusta Bochum, ein Teil des EVA Ruhr (Evangelischer Verbund Augusta Ruhr) mit sieben Krankenhausstandorten in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne und Witten. In seinem Vortrag über Sepsis in der Schwangerschaft und Geburtshilfe machte Benedikt Gottschlich deutlich, wie entscheidend das konsequente Erkennen früher Warnzeichen, eine klare interdisziplinäre Kommunikation und strukturierte Behandlungswege für die Sicherheit von Mutter und Kind sind.