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Koronare Herzerkrankungen im Fokus: EVK Gelsenkirchen beteiligt sich an „Herzwochen“

Im Rahmen der „Herzwochen“, welche jährlich von der Deutschen Herzstiftung ausgerufen werden, lud die Klinik für Kardiologie des EVK Gelsenkirchen zu einer Patientenveranstaltung zum Thema „Damit die Pumpe weiter pumpt – Herzkrankheiten im Blickpunkt“ ein.

Kurzatmigkeit, Übelkeit oder ein Engegefühl mit Schmerzen in der Brust – all das können Symptome einer Koronaren Herzkrankheit sein. Im Rahmen der „Herzwochen“, welche jährlich von der Deutschen Herzstiftung ausgerufen werden, lud die Klinik für Kardiologie des EVK Gelsenkirchen zu einer Patientenveranstaltung zum Thema „Damit die Pumpe weiter pumpt – Herzkrankheiten im Blickpunkt“ ein. Auch weitere Standorte des EVA Ruhr, in Bochum, Castrop-Rauxel und Herne, nehmen mit Veranstaltungen an den „Herzwochen“ teil.

Simone Biermann, Oberärztin der Klinik für Kardiologie, klärte in ihrem Vortrag über Präventionsmaßnahmen zur Koronaren Herzkrankheit (KHK) auf. Die KHK entsteht durch verengte Herzkranzgefäße in Folge von Kalkablagerungen. Auch ein Herzinfarkt kann auftreten, sobald sich das Gefäß ganz verschließt. Doch wie können Patientinnen und Patienten präventiv vorsorgen, damit solche Symptome nicht auftreten? Am einfachsten lassen sich Risikofaktoren verringern, wie zum Beispiel der Abbau von Stress, eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung. So sorgt letzteres für elastische Blutgefäße und reduziert Übergewicht. Damit verbunden ist eine gesunde cholesterinarme Ernährung, insbesondere mediterrane Kost. Zudem ist es wichtig, auf das Rauchen zu verzichten.

Doch was, wenn die Prävention nicht mehr ausreicht und eine Behandlung notwendig wird? „Eine Koronare Herzkrankheit behandeln wir auf zweierlei Arten: Zum einen versuchen wir die Beschwerden zu lindern und zum anderen beugen wir Folgeerkrankungen vor“, so Dr. Stephan Busse, Chefarzt der Klinik für Kardiologie in Gelsenkirchen. Häufig wird das erste Ziel schon durch die Gabe von Medikamenten erreicht. Bei dem Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung oder aber auch bei typischen Angina pectoris Beschwerden und beim akuten Herzinfarkt ist eine Herzkatheteruntersuchung notwendig. In dieser können die koronaren Engstellen behandelt werden und damit eine ungehinderte Blutzirkulation ermöglichen. Zur Behandlung von Folgeerkrankungen, wie beispielsweise der Herzschwäche oder dem Herzinfarkt, greifen dieselben Maßnahmen, die auch zur Prävention eingesetzt werden: ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung, Abbau von Stress und der Verzicht auf das Rauchen. Zusätzlich können Medikamente (niedrig dosierte Acetylsalicylsäure oder Statine) verabreicht werden.

Nach den Vorträgen bestand Raum für Fragen. Neben den beiden Referenten stand auch Stoyan Baygonv für Fragen bereit. Der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie der Cardio Praxis Herne konnte als niedergelassener Arzt einen zusätzlichen Blickwinkel einnehmen und so das Zusammenspiel zwischen niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten und klinischen Ärztinnen und Ärzten in Bezug auf die koronare Herzkrankheit komplettieren.

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