Pflege-Azubis feiern bestandenes Examen in Witten
Geschafft: Drei Jahre lang absolvierten sie ihre Ausbildung zur Pflegefachkraft an der Pflegefachschule des Evangelischen Krankenhauses Witten, nun haben die jungen Männer und Frauen des Kurses 22/25 ihr Examen in der Tasche. Besonders erfreulich: 18 der 21 Absolventen halten dem EvK Witten die Treue und unterstützen künftig die Kolleginnen und Kollegen in der Pflege.
„In 4600 Stunden hätten Sie auf dem kürzesten Weg zum Mars fliegen können“, sagte Dennis Klaebe, Klinikmanager des EvK Witten, beim feierlichen Gottesdienst in der Kapelle des EvK. „Sie aber haben in 2100 Stunden Theorie den menschlichen Körper von der Haarspitze bis zum kleinen Zeh kennengelernt und dieses theoretische Wissen in 2500 Stunden praktischer Ausbildung angewendet.“ Kursleiterin Samira Dürr gab ihren Schützlingen mit auf den Weg: „Der Pflegeberuf ist zwar einer, der fordert, aber auch einer, der zutiefst erfüllen kann.“
Mit dem diesjährigen Examen geht in Witten eine Ära zu Ende: Die Pflegefachschule des EvK geht in die Strukturen des EVA Ruhr (Evangelischer Verbund Augusta Ruhr) über, zu dem neben der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel die Diakonie Ruhr, das Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid sowie die Evangelische Stiftung Augusta gehören. Schon in der Vergangenheit hat das EvK mit der Diakonie Ruhr in einzelnen Kursen kooperiert: Den theoretischen Part absolvierten die angehenden Pflegefachkräfte in der Pflegeschule Witten der Diakonie Ruhr, die Praxis-Einsätze hauptsächlich im EvK Witten.
Im EVA Ruhr haben Pflege-Azubis nun noch mehr Auswahlmöglichkeiten: Mit Schulen in Bochum, Hattingen, Herne und Witten haben sie bei der Standortwahl die Qual der Wahl. Das Besondere: Der schulische Lernort hat keinen Einfluss auf die Praxis. Wer beispielsweise in Witten in der Pflegeschule der Diakonie die Schulbank drückt, ist für seine Praxiseinsätze nicht auf diesen Einsatzort festgelegt. Stattdessen können die angehenden Pflegekräfte Theorie und Praxis im Verbund kombinieren, wie es die persönlichen Lebensumstände erfordern. Der EVA Ruhr hält nahezu alle pflegerischen Praxisangebote für die Ausbildung bereit: „Krankenhäuser, ambulante Pflegedienste, Pflegeheime und Psychiatrien im EVA Ruhr sind ohne große Fahrtwege erreichbar und stehen für eine qualitativ hohe Ausbildung in der Pflege aus einer Hand. Gemeinsam sind wir starke Partner für die Nachwuchsgewinnung“, betont Annika Machleit-Ebner, Direktorin Personalentwicklung im EVA Ruhr.
Weitere Informationen zur Ausbildung im EVA Ruhr gibt es unter www.eva-ruhr.de/ausbildung.
Über den Evangelischen Verbund Augusta Ruhr
Der EVA Ruhr ist einer der größten evangelischen Verbünde für Gesundheit und Soziales in Deutschland – fest verwurzelt im Ruhrgebiet und getragen von den Trägern Diakonie Ruhr, Diakoniewerk Gelsenkirchen und Wattenscheid, Evangelische Stiftung Augusta sowie Evangelische Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel. Gemeinsam stehen die Einrichtungen für eine vernetzte, wohnortnahe und menschliche Versorgung – von der Geburt bis ins hohe Alter.
An sieben Krankenhausstandorten in Bochum, Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne, Herne-Eickel und Witten versorgen wir jährlich rund 90.000 stationäre Patientinnen und Patienten sowie zahlreiche Menschen ambulant. Mit 2.000 Betten und hochspezialisierten Fachkliniken bieten wir medizinische Versorgung auf höchstem Niveau.
Im sozialen Bereich umfasst unser Angebot ein bedarfsgerechtes und breit gefächertes Spektrum der ambulanten und stationären Pflege, Wohnformen für ältere Menschen, Unterstützung für Menschen mit Behinderungen, Kinder- und Jugendhilfe sowie drei Kindertagesstätten. So profitieren jährlich rund 150.000 Menschen in neun Städten von unserem umfassenden Spektrum an Betreuung und Beratung.
Rund 11.500 Mitarbeitende engagieren sich im EVA Ruhr für das Leben der Menschen in unserer Region. 2024 erwirtschaftete der Verbund einen Umsatz von 830 Mio. Euro.